Channel-ManagerMarketing

Provisionserhöhung (15%) ab Dezember 2020 bei AirBnB für Vermieter? Nicht mit More-Bookings!

Bevor wir uns empören – erstmal die Fakten

Gefühlt war AirBnB bisher mit 3% Provision einer der günstigsten Kanäle zum Füllen unserer Ferienwohnung. Zusätzlich hat AirBnB aber dem Gast noch eine „Service-Gebühr“ in Rechnung gestellt und kam damit auch ungefähr wieder auf die üblichen 15%. (Modell „geteilte Provision“)

Im neuen Bezahlmodell „Vermieter zahlt“, wird die gesamte Provision in Höhe von 15% vom Vermieter übernommen und der Gast zahlt keine Service-Gebühr mehr. https://www.airbnb.de/help/article/1857/was-sind-die-airbnbservicegeb%C3%BChren Eine Gebühren-Erhöhung ist die Änderung daher nicht. Eher eine „Umwälzung“

Der Grund der Aufregung: Wohnungen, die über bestimmte Channel-Manager an AirBnB angeschlossen sind, werden am 7. 12. 2020 „automatisch umgestellt“

Zwangs-Umstellung ab Dezember 2020?

Die gute Nachricht zuerst: Wenn Sie Ihren Kalender manuell verwalten oder Ihre Wohnung über einen Channel-Manager verwalten, der per ical an AirBnB angeschlossen ist (so wie More-Bookings), wird Ihre Unterkunft nicht umgestellt und Sie können weiterhin das Modell „geteilte Provision“ nutzen.

Der ical-Austausch hat natürlich auch Nachteile gegenüber den Funktionen einiger voll angebundenen Channel-Manager. Das geben wir ganz offen zu. So müssen Sie z.B. Ihre Preise in AirBnB manuell pflegen oder Sie müssen die Gast-Daten manuell von AirBnB in Ihr eigenes System kopieren und es dauert länger, bis neue Buchungen in allen Systemen auftauchen. Aber dafür haben wir jetzt neben unseren Phantom-Buchungen einen zweiten Vorteil: Sie können weiterhin wählen, welches Provisions-System Sie wollen.

Falls Sie sich also über die Zwangs-Umstellung ärgern: Kommen Sie gerne zu uns. Testen Sie uns gerne drei Monate auf Herz und Nieren. Vollkommen gratis und unverbindlich. Und wenn Sie danach zufrieden sind, freuen wir uns sehr über jeden neuen Kunden. Zu den Test-Zugängen geht es hier: https://www.more-bookings.com/shop/page/2/

Gebühren „aufschlagen“ oder „schlucken“?

Es gibt keine richtige oder falsche Antwort auf diese Frage. Der Autor dieser Zeilen ist Verfechter davon, dass die Preise für den Vertrieb vom Vermieter getragen werden sollten, damit dieser weiterhin versucht, seine Wohnung „direkt“ oder auf günstigen Portalen zu vermieten. More-Bookings verfügt daher über die Funktion der Phantom-Buchungen, die es einem Vermieter ermöglichen, die Hauptsaison zunächst nur direkt oder auf günstigen Portalen anzubieten. Nur die Reste und die schwächeren Zeiten werden dann über die teuren Portale abverkauft. Eine ausführlichere Diskussion über das Thema „Preislisten-Hygiene“ finden Sie hier

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