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Ihre wiederkehrenden Gäste buchen über AirBnB, Booking & Co. Und was Sie dagegen tun sollten:

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Das kennen Sie bestimmt auch: Die Gäste waren wirklich zufrieden, buchen wieder, aber statt direkt bei Ihnen anzurufen, buchen die Gäste wieder über das Portal, mit dem sie schon beim ersten Mal gebucht hatten. Und sie zahlen erneut Gebühren für Gäste, die eigentlich „Ihre“ Gäste sind.

Den Gästen ist kein Vorwurf zu machen. Schließlich kennen diese den Buchungsweg über das Portal ja schon. Und dann gibt es auch noch die netten Mails von Booking.com und AirBnB. Und schön sind die Seiten ja auch. Und der Zettel, den Sie vielleicht schlauerweise den Gästen in die Wohnung gelegt hatten damit sie direkt bei Ihnen buchen, der ist irgendwie verloren gegangen. Schlimm ist das nicht, aber es kostet Sie immerhin ein paar Prozent der Buchungs-Summe an Gebühren. Was vielleicht etwas schlimmer ist, ist dass einige Stammkunden nicht bei Ihnen buchen, weil sie auf den Seiten von Booking und AirBnB leider abgelenkt wurden und das Super-Angebot der anderen Vermieter angenommen haben.

Damit das nicht passiert, brauchen Sie gar nicht so viel. Sie brauchen eine Website, auf der Sie direkte Buchungen provisionsfrei entgegennehmen können. Diese müssen Sie gar nicht aufwändig programmieren zu lassen, denn es gibt sie von vielen Anbietern von Fewo-Software. Oft sogar gratis oder für wenig Geld und die Seite enthält Ihren Belegungskalender, eine Preis-Berechnung und ein paar hübsche Fotos, die auf einem Handy genau so gut aussehen wie auf einem Computer. Diese Seite sollte allerdings dauerhaft Ihnen gehören, da Sie im Laufe der Jahre viele Stammkunden generieren werden, die sich irgendwann „Ihre“ Seite merken. Oft können Sie diese Website unter Ihrer eigenen Domain betreiben. Dann sind Sie auf der sicheren Seite. Im Falle von More-Bookings geht das momentan (Stand März 2020) sogar mit der kostenlosen Version der Software. https://wiki.more-bookings.com/index.php?title=Eigene_Domain_nutzen

Aber mit der Seite alleine ist es noch nicht getan. Am schönsten wäre es, wenn Sie irgendwie an die E-Mail Ihres Gastes herankommen könnten. Denn sonst schreibt der Gast sie immer wieder über das Buchungsportal an. Und oft werden die E-Mails dort nach einer Weile nicht mehr an Sie weitergeleitet. Haben Sie aber erst einmal direkte E-Mails ausgetauscht, steigt die Chance, dass Ihr Stammgast sie beim nächsten Urlaub direkt anschreibt. Was gut funktioniert, sind Gutscheine für die nächste Buchung. (Die natürlich nur auf Ihrer provisionsfreien Website einzulösen sind.) Die Erstellung und Berechnung der Gutscheine bieten die meisten Fewo-Software-Anbieter auch an. Oft können Sie dort auch Mindestbuchungszeiten oder Saisonzeiten einschränken. Aus Sicht des Gastes ist so ein Gutschein baren Geld wert und Sie haben eine gute Chance, dass Ihr Gast sich diesen Gutschein ausdruckt und sorgfältig aufbewahrt. Das funktioniert zwar nicht immer, aber wir können bei More-Bookings sehen, dass es bei vielen Vermietern hervorragend funktioniert.

Noch ein Tipp: Seien Sie bei den Gutscheinen ruhig großzügig. Wenn Sie sich die Gebühren ansehen, die Sie bei einer erneuten Buchung über Booking.com zahlen würden, können Sie sich schnell auch mal 50€-Gutscheine leisten. Und falls Sie die Kosten sogar einem Leerstand der Wohnung (vielleicht in der schlechten Jahreszeit) gegenüberstellen, sind die Gutschein-Kosten wahrscheinlich sehr gut investiert. (Es gibt so tolle Winter-Buchungs-Gäste. Die wollen Sie nicht verlieren) Damit das ganze nicht in Arbeit ausartet, gibt es zumindest bei More-Bookings die Möglichkeit, den Gutschein z. B. mit einer Dankes-Mail automatisch nach Abreise des Gastes erstellen und versenden zu lassen.

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